100 Jahre Salvatorianerinnen in Deutschland

Dankbar schauen wir auf die Jubiläumsfeier „100 Jahre Deutsche Provinz“ am Samstag, den 18 Juli 2026, zurück. Wir haben unseren Festtag unter das Wort von Dag Hammarskjöld, dem zweiten Generalsekretär der Vereinten Nationen, gestellt, „Dem Vergangenen DANK – Dem Kommenden ein Ja“.

Im Zentrum des Jubiläumstages, an dem ca. 160 Gäste teilgenommen haben, stand der Dank für alles Werden, Wachsen und Ernten in unserer Provinz. Dankbarkeit und Freude haben wir den ganzen Tag über gespürt, beginnend am Morgen beim kräftigen gemeinschaftlichen Singen und Beten im Gottesdienst, den wir in der Christkönigskirche in Horrem feierten.

Hauptzelebrant war Weihbischof Rolf Steinhäuser in Konzelebration mit Pater Dr. Friedrich Emde, Provinzial unserer Mitbrüder, der eine zu Herzen gehende Predigt hielt und dem von uns sehr geschätzter Pfarrer Gerd WoIfgarten.Dankbar schauen wir auf die Jubiläumsfeier „100 Jahre Deutsche Provinz“ am Samstag, den 18 Juli 2026, zurück.Wir haben unseren Festtag unter das Wort von Dag Hammarskjöld, dem zweiten Generalsekretär der Vereinten Nationen, gestellt, „Dem Vergangenen DANK – Dem Kommenden ein Ja“

Im Zentrum des Jubiläumstages, an dem ca. 160 Gäste teilgenommen haben, stand der Dank für alles Werden, Wachsen und Ernten in unserer Provinz. Dankbarkeit und Freude haben wir den ganzen Tag über gespürt, beginnend am Morgen beim kräftigen gemeinschaftlichen Singen und Beten im Gottesdienst, den wir in der Christkönigskirche in Horrem feierten.

Hauptzelebrant war Weihbischof Rolf Steinhäuser in Konzelebration mit Pater Dr. Friedrich Emde, Provinzial unserer Mitbrüder, der eine zu Herzen gehende Predigt hielt und dem von uns sehr geschätzter Pfarrer Gerd WoIfgarten.

Die Beiträge der Mitschwestern aus dem Kongo, aus Sri Lanka, Indien und Tansania zeigten ein Bild unserer Internationalität.

Beeindruckend waren die vielfältigen Ver­bindungen der Mitfeiernden: Die Anwesenheit unserer Generalleiterin Sr. Maria Yaneth mit ihrer Assistentin Sr. Brigitte aus Rom und Schwestern aus den europäischen Einheiten Italien, Österreich und Belgien waren eine besondere Freude. Verbundenheit zeigte sich auch darin, dass Mitbrüder, Mitglieder der salvatorianischen Weggemeinschaften, Mitarbeitende der Einrichtungen, Vertreter der politischen und kirchlichen Gremien, Freunde und Wohltäter der Einladung gefolgt waren, um mit uns zu feiern.

Die anschließenden Feierlichkeiten fanden auf dem Gelände der Realschule „Mater Salvatoris“ statt. Vertreter und Vertreterinnen aus den verschiedenen Bereichen haben in ihren Grußworten viel Wertschätzung zum Ausdruck gebracht.

Für die Salva­torianerinnen weltweit sprach Sr. Maria Yaneth, für die Mitbrüder P. Friedrich, für die Verbundenheit mit der Politik fand der Landrat des Rhein-Erft-Kreis Herr Rock anerkennende Worte. Pfarrer Wolfgarten drückte wertschätzend unsere Verbunden­heit mit der Kirchengemeinde, Elisabeth Fußwinkel in Vertretung der „Gemeinschaft salvatorianischer Laien“ (GSL) die guten wechselseitigen Beziehungen zu uns aus. Als Vertreter der Mitarbeitenden schloss Herr Thomas Berens mit zu Herzen gehenden Worten den Reigen der Grußworte. Durch den Tag begleiteten uns Klaus von Poblotzki, ehemaliger Lehrer unserer Salvatorschule in Berlin, mit einer zwar geplanten, aber doch spontan zusammen­gefundenen Band musikalisch.

Bei allen wohltuenden und segensreichen Wünschen kamen auch das leibliche Wohl und die Möglichkeit der persönlichen Begegnungen nicht zu kurz. Ein vielseitiges Speiseangebot auf dem Gelände vor der Mensa unserer Schule Mater Salvatoris brachte Bewegung und ein fröhliches Miteinander.

Neben dem guten Essen war der Eiswagen eine besondere Attraktion. Die vielfältigen Eissorten – mit und ohne Sahne – fanden bei Jung und Alt, über alle Nationalitäten hinweg, großen Anklang.

Nach der Mittagspause war ein besonderer Höhepunkt der Vortrag von Sr. Klara Maria Breher. Sie zeigte noch einmal das Werden und Wachsen unserer Provinz in den vergangenen 100 Jahren und die Entwicklung bis heute auf.

Von rund 450 Ordensschwestern in den 1960er Jahren in Deutschland, die in 35 Niederlassungen lebten, sind wir heute noch 48 Schwestern in der Provinz verteilt in 6 Standorten. Weiter 6 Schwestern aus dem Kongo, Sri Lanka, Indien und Tansania teilen das Leben der Gemeinschaft und die Arbeit mit uns. Auch diesem Prozess versuchen wir unseren Sendungsauftrag heute mit allen Herausforderungen zu leben.

Betrachten wir nur diese Zahlen wäre wohl kaum Grund zum Feiern. Dennoch ist der Blick in die Zukunft positiv. Der Ausspruch Pater Jordans in seinen letzten Lebenstagen: „Andere werden kommen“, ermutigt uns immer wieder. Gemeinsam suchen wir Wege und Möglichkeiten durch Einkehrtage, Gespräche und geistliche Begleitung Menschen zu helfen, ihren Weg zu finden. 

Am Abschluss des Festes stand eine Sendungsfeier.

UnsereGeneralleiterin Sr. Maria Yaneth erinnerte an das Leitwort unseres Jubiläums: „Dem Vergangenen ein Dank – dem Kommenden ein Ja“. Bei dieser Sendungsfeier wurde der Dank mit vorgetragenen Symbolen ausgedrückt.

Erde        erinnert an alles, was in 100 Jahren gewachsen ist.
Wasser   erinnert an Leben, Heilung und Erneuerung.
Bibel        das Wort Gottes erinnert an den Auftrag, der trägt und uns sendet.
Licht        erinnert an die Hoffnung, die weitergegeben werden soll.

Mit den Worten: Seid Menschen der Hoffnung, des Friedens und des Evangeliums bekamen alle Teilnehmenden eine kleine Kerze, als ein Licht für den Weg in die Zukunft.

Mit einer freudigen Grundstimmung im Herzen können wir das Zitat von Dag Hammarskjöld ergänzen mit den Worten: „Dem Vergangenen sagen wir von Herzen Danke, dem Kommenden ein vertrauensvolles JA.“ Diese Zuversicht verbinden wir mit dem Sendungsauftrag unseres Gründers, dem seligen Franziskus Jordan und der Mitgründerin, der seligen Maria von den Aposteln: „dass Alle das Leben in Fülle haben“.

Wir sind – wenn wir auch noch wenige Schwestern in der Deutschen Provinz sind – überzeugt, dass wir alle, auch die mit uns gefeiert haben, als Verkünderinnen und Verkünder „der Freude und des Friedens zu den Menschen gesandt sind, damit alle in Würde und Gerechtigkeit leben können und Erfüllung finden“. Dieser Bericht kann mit Worten nicht wiedergeben, was jene, die mit uns gefeiert haben und alle, die organisatorisch mit den Vorbereitungen und der Durchführung beschäftigt waren, an diesem Tag erlebt haben. Den vielen Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen und deren Kindern im jugendlichen Alter sowie deren Freundinnen und Freunden, gilt ein besonderer Dank für die vielen ehrenamtlichen Diensten.